Sprengung Sendemast am 18. Juli 14 Uhr

Der letzte der beiden Britzer Rias-Sendemasten wird am Samstag gesprengt.

Sendemast Britz 160m 55t

Der Sendemast Britz ist 160m hoch und 55t schwer

Bereits 1946 ging von hier aus der RIAS auf Sendung. Mit dem 1961 errichteten Sendemast sollte der damals leistungsstärkste Sender auch die Störsender im Osten überwinden. Noch bis September 2013 wurde der Mast zur Mittelwellenverbreitung von Deutschlandradio Kultur genutzt. Doch wer hört noch Mittelwelle? Darum kann der nutzlose Turm entsorgt werden. Zur Sicherung des Geländes wird am Samstag eine Postenkette eingesetzt.

Die Sprengung ist eigentlich ganz einfach: Vier Abspannseile („Pardunen“) der östlichen Pardunenreihe werden gesprengt, so dass der Mast durch die verbleibenden zwei Pardunenreihen in westlicher Richtung gezogen wird und auf die grüne Freifläche fällt. In den Folgetagen wird der Korpus dann zerteilt und abtransportiert. Anschließend werden Teile des dazugehörigen Kupfererdnetzes aus dem Boden entfernt. Nach dem erfolgten Rückbau der Senderinfrastruktur wird das gesamte Areal verkauft.

Mal sehen, was wir als Anwohner auf dem Gelände bekommen: Industrie, Wohnungen oder gar einen neuen Park? Lassen wir uns überraschen – oder weiß etwa schon jemand was?

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