Die CDU/CSU und FDP fordern, dass die wirtschaftlichen Potenziale der Welterbestätten besser genutzt werden. Die Bundesregierung soll zusammen mit der Bahn, der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. und den Welterbestätten entsprechende Pläne erstellen. Eine langfristige Unterstützung ist im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu gewährleisten, insbesondere mit barrierearmen Infrastrukturmaßnahmen. (siehe Meldung beim Deutschen Bundestag).
Jetzt ist das Sparen also auch bei den Kulturstätten angekommen, die auf der Unesco-Welterbeliste stehen. Was soll denn die Bahn und die Tourismuszentrale da machen? Das bleibt doch an den Kulturstätten selber hängen: Kosten senken (weniger Leute und Leistung), Einnahmen erhöhen (mehr Eintritt, mehr Verkaufen) und führt dann zu noch weniger Besuchern.
Für die Hufeisensiedlung ist das besonders gefährlich. Hier gibt es kein einheitliches Management. Die Deutsche Wohnen AG hat noch einen großen Anteil an der Siedlung, will diese aber langfristig verkaufen. Die einzelnen Hauseigentümer haben eher mit dem Denkmalschutz ihres Hauses zu tun. Bleibt nur noch ein starker Verein.