Hufeisensiedlung

Die Hufeisensiedlung wurde von 1925 bis 1927 von der GEHAG gebaut. Die Architekten waren Bruno Taut und Martin Wagner sowie der Gartenarchitekt Leberecht Migge.
Die vorhandene Teichkette wurde in die Siedlungsgestaltung einbezogen. Das markantestes Gebäude ist ein Gebäude in Form eines Hufeisens, welches den Hufeisenteich umschließt. Vom Hufeisen verlaufen strahlenförmig die Straßen mit den Reihenhäusern, bei denen Bruno Taut nur vier verschiedene Grundrisse verwendete (5m und 6m Breite).
Bei einem Bummel durch die Siedlung kann man trotzdem immer wieder kleine Unterschiede zwischen den Häusern erkennen: Die Eingänge, Fenster, Eckhäuser, Loggien und Farben wurden immer wieder anders kombiniert. Siehe auch: Bilder der Straßen.

Die gesamte Hufeisensiedlung steht unter Denkmalschutz. Nach und nach werden die Häuser verkauft, von den Käufern kostenintensiv denkmalsgerecht instand gesetzt und damit vor dem Verfall bewahrt.

Am 7. Juli 2008 hat die Unesco die Siedlungen der Berliner Moderne in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Damit sind neben der Hufeisensiedlung auch die Tuschkastensiedlung Falkenberg, die Wohnstadt Carl Legien im Prenzlauer Berg, die Ringsiedlung in Siemensstadt, die Siedlung Schillerpark im Wedding und die Weiße Stadt Unesco-Weltkulturerbe.

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