Ankündigung: Eröffnung der Info-Station am 31.05.2012

Am 31. Mai wird die Info-Station in der Fritz-Reuter-Allee 44 endlich richtig eröffnet.

Direkt im Hufeisen wurde ein Ladenlokal durch die Deutsche Wohnen AG denkmalgerecht saniert. Dazu gehört auch eine Wohnung mit fast originalgetreuer Küche und Bad sowie einer kleinen Ausstellung.

Die Infostation dient als Anlaufpunkt für Besucher und Bewohner und wird durch den Förderverein und Ticket-B betrieben werden.

Links:

Infostation der Hufeisensiedlung

Infostation der Hufeisensiedlung in der Fritz-Reuter-Allee 44

Ferienhaus: Tautes Heim

Jetzt ist es fertig: Tautes Heim – ein Ferienhaus in der Hufeisensiedlung.

Katrin Lesser und Ben Buschfeld haben das Haus gekauft und liebevoll, möglichst originalgetreu restauriert. Möbliert ist es im Stil der 1930er Jahr und kann wochenweise gemietet werden. Touristen mit Interesse an Architektur können bei ihren Besuch in Berlin – statt in langweiligen Hotels – direkt im Weltkulturerbe übernachten.

Weitere Informationen gibt es auf der sehr schönen Homepage www.Tautes-Heim.de zu entdecken.

PS: Das Haus befindet sich übrigens in der Gielower Str. 43

Ferienhaus: Tautes Heim

Ferienhaus: Tautes Heim

Gedenkplatte Bruno Taut am Hufeisenteich

Gedenkplatte Bruno Taut am Hufeisenteich

Ausstellung “Welterbe in Deutschland”

Im Auswärtigen Amt wurde am 27. Februar 2012 die Ausstellung “Welterbe in Deutschland” eröffnet. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt werden die 36 deutschen Welterbestätten mit Fotos, Satellitenaufnahmen und Installationen vorgestellt.

Öffnungszeiten: 28.02. bis 13.04.2012, wochentags 10 bis 20 Uhr
Ort: Lichthof des Auswärtigen Amtes, 10117 Berlin, Werderscher Markt 1

Weitere Informationen: Auswärtiges Amt

Baumfällungen gehen weiter

Heute wurden in der Stavenhagener Straße ein paar Bäume gefällt. Ich denke, dass die Bewohner froh sind, endlich die alten Tannen Fichten vor den Fenstern und in den Vorgärten losgeworden zu sein. Die Häuser sind auch besser zu sehen. Bisher verzweifelte ich beim Fotografieren der Häuser (Fotos zum Vergleich).

Als bei der Fällaktion in unserem Garten 2004 die große Douglasie gefällt wurde, waren alle Nachbarn begeistert und es gab viele Vorschläge, weitere dicht an Häusern stehende Bäume gleich mit umzusägen.

An der Hüsunginsel gab es heute ebenfalls Aktivitäten, siehe Bericht.

Freier Blick auf die Häuser

Freier Blick auf die Häuser

Nur noch Reste vom Stamm blieben stehen

Nur noch Reste von den Stämmen blieben stehen

Freier Blick auf die Rückseite der »Roten Front«

Freier Blick auf die Rückseite der »Roten Front«

Bruno Taut Farbtöne

Die Biofarben GmbH schreibt auf ihrem Blog, dass sie die historisch genauen Bruno Taut Farbtöne als Silikatfarbe nach Originalrezeptur (basierend auf echtem Wasserglas) anbieten kann.

Die Häuser der Hufeisensiedlung sind in kräftigen Farben verputzt. Auch die Innenwände waren im Original in diesen teilweise dunklen Farben gestrichen. Leider ist davon in den meisten Häusern nicht mehr viel zu sehen. Eine gute Idee ist es, beim Umbau oder der Modernisierung noch ein Viereck mit der Originalfarbe zu erhalten.
Dies kann man jetzt auch mit den verfügbaren Farben nachholen.

Bruno Taut Farben

Unter den Tapeten entdeckte Bruno Taut Farben

Vortrag: Martin Wagner

Martin Wagner plante zusammen mit Bruno Taut die Hufeisensiedlung.

In der Reihe »Verdient um Berlin« gibt es eine Veranstaltung über den Stadtbaurat und Architekten Martin Wagner.

Termin: Dienstag, 28. Februar 2012, 10:00 Uhr
Ort: Seniorenklub im Karl-Liebknecht-Haus, 10178 Berlin, Kleine Alexanderstraße 28
Referent: Dr. Norbert Podewin
Moderation: Elfriede Juch
Kosten: 1,50 Euro

Weitere Informationen gibt es beim Verein »Helle Panke«.

Unser Bürgermeister

Unser Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky bezeichnet Richter als »Schwachmaten« (Tagesspiegel) und fühlte sich dann wegen der Reaktionen auf den Schlips getreten. Buschkowsky versuchte jetzt erfolglos seine Ehre gerichtlich wiederherstellen zu lassen (Tagesspiegel). Die entstandenen Kosten von über 7.200 Euro bezahlt jetzt Neukölln.

Vielleicht erinnern sich ja noch Bewohner der Hufeisensiedlung, wie er beim Hüsungfest 2010 (Förderverein) bei der Übergabe der UNESCO-Urkunde während der Rede auf der Bühne telefonierte.

Lieber Herr Buschkowsky, jeder Bezirk hat den Bürgermeister den die Bewohner  verdienen. Und wir wissen schon, dass Sie gerne mal wild drauf los poltern. Aber wer austeilt sollte auch einstecken können!

Hüsunginsel – die Bäume wurden gefällt

Nach einer Woche Skiurlaub lief ich durchs Hüsung und mir fiel auf, dass die gelben Zettel verschwunden waren. Dann sah ich die Baumstümpfe, die Bäume wurden also gefällt. Beim Fotografieren wurde ich angesprochen, ob denn jetzt noch die Bäume gefällt würden – auch andere scheinen es noch nicht gemerkt zu haben.

Auf der Hüsunginsel-Homepage wurden die Baumfällungen am 3. Februar 2012 dokumentiert: “Blesing seine Handlanger” und “The real Story about Bürgerbeteiligung” und der Förderverein verurteilt die “Baumfällungen im Hüsung”.

Das Engagement der Anwohner ist grundsätzlich zu loben und die Kommunikation mit dem Bezirksamt hätte besser laufen können, aber die genannten Blog-Beiträge und die darin enthaltenen Videos sind nur peinlich: Da werden die Mitarbeiter der Baumfäll-Firma als “Vollstrecker”, “Handlanger”, ach nein, doch “Menschen” bezeichnet. Die Diskussionen mit den Arbeitern sind total überflüssig, der Bauleiter (?) wurde zugetextet, aber seine Antworten nicht gehört. In den Videos wurden die wichtigsten Verbrechen eingeblendet: “überfallartige Baumfällungen”, “Keine Absperrungen”, “Kein Parkverbot”, “Keine Benachrichtigung”.

Das Amt hatte bestimmt kein Interesse, die Anwohner zu informieren und der Termin in der Ferienwoche könnte gut gewählt sein. Absperrungen und Parkverbote waren jedenfalls nicht erforderlich. Und die vereinzelt herumstehenden Anwohner konnten durch die vier (!) Polizisten nach mehrmaliger Aufforderung in Sicherheit gebracht werden.

Die aktuelle Situation ist unten auf den Bildern zu sehen. Jetzt in der Winterzeit sehen die Bäume naturgemäß kahl aus, vom Lowise-Reuter-Ring waren die Veränderungen kaum zu erkennen. Da wurden in der Hufeisensiedlung wohl schon mehr gesunde Bäume gefällt und die Hecken haben wirklich eine Erneuerung nötig.

Vielleicht sollten die Anwohner ihr Engagement aufrecht erhalten, und nach Abschluß der Bauarbeiten die Hüsunginsel in eigener “Bürgerbeteiligung” weiterpflegen, anstatt nur Fördergelder umverteilen zu wollen.

Die eingeladenen Politiker Joschka Langenbrinck, Bertil Werwer, Steffen BurgerSabine Toepfer-Kataw und Elfriede Manteuffel waren zwar extra im Hüsung (siehe Huesunginsel.de), haben aber auch nichts erreicht.

PS: Die Website Huesunginsel.de verwendet das datenschutzrechlich fragwürdige Plugin Akismet, welches beim Kommentieren Daten ungefragt in die USA überträgt.

Die Hüsunginsel nach den Fällungen

Die Hüsunginsel nach den Fällungen

Hüsunginsel Hecke und Baumstümpfe

Hüsunginsel Hecke und Baumstümpfe